AMERICAN COCKER SPANIEL ZUCHT " GOOD FELLOW`S "

      American  Cocker Spaniel " Good Fellow's"          

                                         American Cocker Portrait

 

 Peggy Bang ist eine amerikanische Künstlerin,die sich besonders auf Amicocker Bilder spezialisiert hat.

 Als unsere " DEVIL" 2004 Spaniel des Jahres wurde,  hat mir mein Mann diese lizensierte Zeichnung von ihr geschenkt.      " Hot Stuff" ist mit einer persönlichen Widmung von Peggy Bang versehen.

 

 Der Hund, dessen Charme Amerika erlag

 

Nicht erst seit Walt Disney ihn als Filmstar "Susi" unsterblich machte,ist der "American Cocker" an der Spitze der amerikanischen Hundehitparade.Dieser noch recht junge Verwandte des Englisch Cocker Spaniels vereint alles,wovon Hundefreunde nur träumen können : Schönheit,handliche Grösse,Intelligenz,Anpassungsfähigkeit,Charme und Charakter.Obwohl zwar behauptet wird,daß die Geschichte des American Cockers bis zu den Pilgervätern ,die im Jahre 1620 nach Amerika kamen,zurückverfolgt werden könnte,läßt sich die Entwicklung des American Cockers doch erst hieb-und stichfest mit der Gründung des American Kennel Clubs im Jahre 1881 nachvollziehen.Die Anerkennung als eigenständige Rasse erfolgte jedoch erst im Jahre 1946 durch den American Kennel Club.

 

Der " Ami" mit den grossen Augen und dem seidigen Fell

 

Der "American Cocker",kurz auch liebevoll der "Ami" genannt,ist eine der auffälligsten und schönsten Hunderassen.Sein wunderschöner Kopf,seine ansprechenden Augen und sein reichliches,üppiges Haarkleid lassen ihn überall auffallen.Seine kraftvolle ,raumgreifende Bewegung zeigen sein sportliches und freundliches Wesen.

Der"Ami"ist fröhlich,verschmust,immer unterordnungsbereit und vor allem treu.Agressivität und Falschheit treten bei ihm extrem selten auf.Durch seine liebenswerten Charaktereigenschaften ist der "American Cocker" deshalb als Familienhund ganz besonders geeignet.Aufgrund seiner handlichen Größe,seiner Intelligenz und seiner schnellen Lernfähigkeit,ist der "Ami" sowohl

für ein Leben in der Stadt wie auf dem Lande geignet.Als Jagdhund ist er bewegungsfreudig und ausdauernd,er liebt aber auch die Bequemlichkeit eines Familienlebens zu Hause.

Als Familien- und Begleithund hat der "Ami" mittlerweile auch bei uns viele Anhänger gefunden

die vorallem seine bereits zuvor beschriebenen Charaktereigenschaften schätzen und lieben.Mit seinem üppigen Haarkleid erscheint der " Ami" als ein etwas zu großgeratenes Schoßhündchen.Dies ist jedoch ein Trugschluß,der "Ami" ist immer noch ein echter Spaniel,aber er ist deutlich gehorsamer,anhänglicher und menschenbezogener.Er geniesst lange Spaziergänge,passt sich andererseits aber auchproblemlos in ein Leben in der Stadt an.Für ihn steht die Familie an erster Stelle,ihr schenkt er seine Liebe und Loyalität,was nicht

heißen soll,das er nicht auch Fremde "schwanzwedelnd" begrüsst.Ein agressiver Wachhund ist der "Ami" nicht,schon gar nicht ist er ein Hund für den Zwinger! Dafür

ist er aber ein wunderbarer Spielgefährte für Kinder - einer,der es mag ,mit ihnen zu toben,zu

knuddeln und zu schmusen.Seine Intelligenz und sein unkomplziertes,fröhliches Wesen machen ihn zu einem hervorragenden Hund auch für Anfänger.Da für seine Erziehung keine eiserne Disziplin gebraucht wird,ist es nicht so folgenschwer,wenn Herrchen oder Frauchen

seinem Charme und seinen sanften,flehenden Kulleraugen nicht wiederstehen kann.

 

Auszüge aus dem Rassestandard " American Cocker"

FCI Standard NR. 167, vom 28.July 1993/ D, Ursprungsland USA

 

Allgemeines Erscheinungsbild:

 Der Ameican Cocker ist das kleinste Mitglied in der Gruppe der Jagdhunde.Er hat einkräftiges,kompaktes Gebäude,einen feingemeisselten,edlen Kopf

und ist insgesamt ein völlig ausgewogener Hund von idealer Größe.Er steht gut aufgerichtet auf geraden Vorderläufen,wobei die Rückenlinie leicht abfällt bis hin zur kräftigen,

angemessen gewinkelten,bemuskelten Hinterhand.Er ist ein Hund,tauglich zu beachtlicher Schnelligkeit,verbunden mit großer Ausdauer.Vor allem muss er ungezwungen und fröhlich sein,gesund,insgesamt gut ausgewogen und in der Bewegung eine große Neigung zur Arbeit zeigen.

Größe:

Die ideale Höhe,gemessen am Widerrist,ist für einen ausgewachsenen Rüden 38,10 cm (15  Inch) und für eine ausgewachsene Hündin 35,56 cm (14 Inch).Die Höhe mag um 1,27 cm (1/2 Inch) nach oben oder unten abweichen.

Proportionen:

Das Maß von der Brustbeinspitze bis zum Sitzbeinhöcker ist geringfügig länger als das Maß vom höchsten punkt des Widerristes bis zum Boden.Der Körper muß von genügender Länge sein,um einen geraden und freien Schritt zu erlauben.Der Hund erscheint niemals lang oder niedrig.

Kopf:

Der Ausdruck ist intelligent,wachsam,sanft und ansprechend.Die Augäpfel sind rund und voll,

der Blick geradeaus gerichtet.Die Form der Lider ist geringförmig mandelförmig.Die Farbe der Iris ist dunkelbraun.Das Ohr (Behang) ist lappig,lang von feinem Leder,gut behaart und nicht oberhalb der Linie der unteren Augenpartie angesetzt.Der Schädel ist gerundet,jedoch nicht übertrieben,ohne Tendenz zur Flachheit.Die Augenbögen und der stop sind deutlich ausgeprägt.Der Fang ist breit und tief,mit geraden,gleichmäßigen Kiefern.Die Nase ist genügend groß,passend zum Fang,mit gut entwickelten Nasenlöchern und typisch für einen Jagdhund.Die oberen Lefzen sind voll und von genügender Tiefe,um den Unterkiefer zu überdecken.Die Zähne sind kräftig und gesund,nicht zu klein und bilden ein Scherengebiß.

Hals,obere Linie,Körper:

Der Hals ist genügend lang,muskulös und ohne herabhängende Kehlhaut.Die obere Linie verläuft leicht abfallend zur muskulösen Hinterhand.Der Körper weist einen tiefen Brustkorb auf,wobei die Rippen tief und gut gewölbt sind.Der Rücken ist kräftig und leicht abfallend von den Schultern zum Ansatz der kupierten Rute.Die Rute ist angesetzt und getragen in einer Linie mit der Oberlinie des Rückens oder geringfügig höher.In der Bewegung ist die Aktion der Rute fröhlich.

Vorderhand:

Die Schulterblätter sind gut schräg gelagert,um dem Hund auf leichte Weise einen weiten Vortritt zu ermöglichen.Die Schultern sind klar umrissen und schräg gelagert,so daß die oberen Punkte des Widerristes einen Winkel dicht am Körper bilden,der einen weiten Rippenbogen erlaubt.Die Vorderläufe stehen parallel,sind gerade,starkknochig und muskulös,dicht am Körper und gut unter dem Schulterblatt stehend.Die Pfoten sind kompakt,groß,rund und fest,mit gepolsterten Ballen.

Hinterhand:

 Die Hüften sind breit und die Kruppe gut gerundet und muskulös.Die Stellung der Hinterläufe ist sowohl in der Bewegung als im Stand parallel.Die Hinterläufe sind starkknochig und bemuskelt mit angemessener Winkelung der Kniegelenke und klar abgrenzbaren Schenkeln.Das Kniegelenk ist kräftig sowohl in der Bewegung als auch im Stand.Die Sprung-gelenke sind kräftig und gut heruntergelassen.

Haarkleid:

Auf dem Kopf kurz und fein,am Gebäude von mittlerer Länge mit genügend Unterhaar zum Schutz..Der Behang,Brust,Bauch und die Beine sind gut befedert,jedoch nicht so übermäßig,daß die wahren Linien des American Cockers verdeckt werden.Die Beschaffenheit des Haarkleides sollte seidig,glatt oder gering gewellt sein.

Farbe und Abzeichen:

Schwarze:

 Einfarbig Schwarze einschließlich Schwarz mit Loh Abzeichen.Das Schwarz sollte pechschwarz sein,etwas Weiß an der Brust und / oder am Hals sind erlaubt.

Andere Einfarbige außer schwarz ( ASCOB):

Andere Einfarbige,außer Schwarz,die vom hellsten Creme bis zum dunkelsten Rot variieren,einschließlich Braun und Braun mit Loh-Abzeichen.Die Farbe soll von einheitlicher Tönung sein,eine hellere Farbe an der Befederung ist erlaubt.Etwas Weiß an der Brust und / oder Hals ist erlaubt.

Mehrfarbige:

Zwei oder mehr klare,gut von einander abgegrenzte Farben,eine von diesen muss Weiß sein: Schwarz/ Weiße,Rot/ Weiße (das Rot kann vom hellsten Creme bis zum dunkelsten Rot variieren),Braun/ Weiße und Schimmel,einschließlich jeder dieser Farbkombinationen mit Loh-Abzeichen.Es ist wünschenswert,daß die Loh-Abzeichen sich an den selben Stellen befinden wie bei den Schwarzen und den anderen Einfarbigen.

Loh- Abzeichen:

Die Farbe des Lohs kann vom hellsten Creme bis zum dunkelsten Rot reichen und ist beschränkt auf 10 Prozent oder weniger  der Farbe des betreffenden Cockers.Die Loh-Abzeichen bei Schwarzen oder anderen Einfarbigen sollen sich an folgenden Stellen befinden:Ein deutlicher Punkt über jedem Auge,an den Seiten des Fanges und an den Backen,an der Unterseite des Behanges,an allen Pfoten und /oder Läufen,unter der Rute und freigestellt an der Brust.

Gangwerk:

Der American Cocker muß die typische Gangart eines Jagdhundes besitzen.Vorraussetzung für eine gute Gangart ist die Ausgewogenheit zwischen Vorder-und Hinterhand.Er "treibt an" mit starker,kraftvoller Hinterhand und ist im Bereich von Schulter und Vorderhand so gebaut,daß er ungehemmt ausgreifend  vorwärts läuft,um den Schub auszugleichen.Seine Gangart ist koordiniert,schwungvoll,raumgreifend und mühelos.

Temperament:

Ausgeglichen im Temperament,ohne Anzeichen von Ängstlichkeit.

 

Anmerkung:

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen,die sich vollständig im Hodensack befinden.

Rutenkupierverbot seit dem 01.06.1998.

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                 

Mitglied im Spaniel-Club Deutschland e.V. VDH  |  monicarlsen@cockerami.de